
Die SPD St. Arnual hat für Freitag, 25. Mai, ihre Mitglieder eingeladen. Treffpunkt ist um 18 Uhr die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt in der Scharnhorststraße 12, interessierte Nichtmitglieder sind willkommen. Gast des Abends wird der neue Minister für Bildung und Kultur, Ulrich Commerçon, sein. Er will zu den Grundlinien seiner künftigen Arbeit sprechen und auch aktiv am zweiten wichtigen Punkt der Zusammenkunft mitwirken: der Ehrung langjähiger Parteimitglieder. Viele von ihnen können auf 25 oder 40 Jahre SPD zurückblicken. In einem Fall geht es sogar um ein halbes Jahrhundert! „Mit einer kleinen Feier sagt der Ortsverein danke für Unterstützung und Engagement“, erklärt das für den Mitgliederdialog zuständige Vorstandsmitglied Mirco Bertucci. Einen musikalischen Akzent setzt Liedermacher Wolfgang Winkler mit Ausschnitten seines deutsch-französischen Chansonrepertoires.
Wer hätte das gedacht? Die SPD St. Arnual beteiligte sich auch in diesem Jahr am Luftgewehrschießen des Schützenvereins und landete - auf Platz 2! Nur die FDP zielte noch besser, aber sie hatte ja auch Schützenkönig König in ihren Reihen, der in der Einzelwertung allerdings auch nur zwei Ringe vor Mirco Bertucci lag. Außerdem im SPD-Team: Florian Bolz, Wolfgang Kerkhoff, Dorothea Kerner, Elfriede Nikodemus. Als Coach: Klaus Schroeter. Am Start waren Mannschaften der im Stadtteil organisierten demokratischen Parteien. Zu gewinnen gab es den Wanderpokal, der beim Familienfest des Obst- und Gartenbauvereins feierlich überreicht wurde.
Die SPD St. Arnual bietet regelmäßig Bürgersprechstunden an. Nächster Termin dafür ist am Donnerstag, 14. Juni, um 19 Uhr. In der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (Scharnhorststraße 12) stehen dann Vorstandsmitglieder und Mandatsträger als Ansprechpartner zur Verfügung. Neben aktuellen Stadtteilthemen könne es auch um ganz persönliche Anliegen gehen, heißt es in einer Mitteilung des Ortsvereins. Vertraulichkeit wird dafür zugesichert.
Der Vorstand der SPD St. Arnual tritt am Donnerstag, 14. Juni, um 19 Uhr in der Awo-Begegnungsstätte (Scharnhorststraße 12) zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Gäste aus dem Kreis der Mitglieder sind willkommen. Themen unter anderem:
"Das is awwer scheen, dass ehr aa do sinn, wann ke Wahlkampf is!" - So brachte es eine Passantin in der Saargemünder Straße auf den Punkt, als Vorstandsmitglieder der SPD St. Arnual am Ostersamstag rot gefärbte Eier verteilten. Das hat schon Tradition und ist gedacht als kleine Aufmerksamkeit und Symbol für angenehme Feiertage. „Unsere Ostereier fanden starke Resonanz, in kürzester Zeit waren 300 an den Mann oder die Frau gebracht“, berichtet Bezirksratsmitglied Mirco Bertucci.
Mit vielen Standbesuchern kam man locker ins Gespräch. Die bevorstehende Regierungsbildung war dabei ein beliebtes Thema, aber es gab auch gute Anregungen zu Stadtteilproblemen. Diese werden nun im Ortsverein vertieft.
Dass die SPD bei der letzten Landtagswahl stark zugelegt (wenn auch nicht gewonnen) hat, motiviert viele, jetzt aktiv mitzumachen und sich politisch einzumischen. Der Daarler Vorstand hat daher beschlossen, neben der Gastmitgliedschaft als zusätzliche Möglichkeit eine „Schnuppermitgliedschaft“ einzuführen.
Wer die Grundwerte der Partei anerkennt, kann für eine gewisse Zeit an der Ortsvereins- oder Projektarbeit teilhaben, ohne förmlich beizutreten. "Dies entspricht ganz der mit der Parteireform angestrebten verstärkten Öffnung für Unterstützerinnen und Unterstützer", erklärte Vorstandsmitglied Wolfgang Kerkhoff.
Der erste Frauenbrunch der SPD St. Arnual war ein großer Erfolg. Mehr als 50 Gäste nutzten die Gelegenheit zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch in lockerer Atmosphäre. Hintergrund des Treffens war der Internationale Frauentag, der seit 101 Jahren begangen wird. Auf dessen Bedeutung wies die Bundestagsabgeordnete Elke Ferner hin.
Unter dem Motto "Sauber bleiben!" beteiligte sich die SPD St. Arnual an der landesweiten Aufräumaktion "Picobello". Diese wurde vom Entsorgungsverband Saar veranstaltet. Treffpunkt der Daarler Freiwilligen war der Kulturbiergarten an der Saar, Einsatzgebiet waren die Wiesen und Wege sowie die Hecken am Autobahndamm.
"Mit dieser Aktion appellieren wir symbolisch an Bürgersinn und Verantwortungsbewusstsein", erklärt Stadtratsmitglied Klaus Schroeter, selbst mit von der Partie. So bekomme St. Arnual ein noch freundlicheres Gesicht.
Beim Neujahrsempfang der SPD St. Arnual haben sich mehr als 80 Besucher spontan dem lokalen „Bündnis gegen rechts“ angeschlossen. Die von den Sozialdemokraten initiierte überparteiliche Initiative steht unter dem Motto: „Daarle sagt nein zu Rassismus und Gewalt“. Sie wird vor allem Aufklärung betreiben.
Zur aktuellen politischen Lage sprachen Burkhard Jellonnek und Peter Gillo. Ein Gewinnspiel, bei dem es um St. Arnualer Ansichten und Ereignisse ging, sowie ein pointenreiches kabarettistisches Gastspiel von Ewald Blum („Elfriede Grimmelwiedisch“) rundeten das Programm ab.
„Treffpunkt Wackenberg“ – unter diesem Motto lud die SPD St. Arnual zu einem Neujahrs-Glühwein ein. Leichter Nieselregen drückte ein wenig die Stimmung, die andererseits durch den Bruch der Jamaika-Koalition eher positiv war. Am Stand in der Rubensstraße war die aktuelle landespolitische Lage natürlich Thema Nummer 1. Pro und contra Neuwahlen, pro und contra große Koalition, da gingen die Meinungen logischerweise auch unter den SPD-Anhängern auseinander.

In unruhiger Zeit wurde die SPD St. Arnual gegründet: 1919. Damals war keineswegs klar, wie es mit dem Saarland weitergehen sollte. Der Versailler Vertrag unterstellte wenig später das Territoire du Bassin de la Sarre dem frisch gegründeten Völkerbund und französischer Verwaltung.
Zur Jahreswende hat die SPD St. Arnual die erste Ausgabe ihrer Bürgerinformation „Daarle aktuell“ herausgebracht. Diese soll künftig in unregelmäßigen Abständen aktuelle kommunalpolitische Fragen aufgreifen und an alle Haushalte des Stadtteils verteilt werden. Einige Themen dieser Nummer: neuer Netto-Markt für den Wackenberg, Ehrung für Fritz Meyer, Lokales Bündnis gegen rechte Gewalt, Verabschiedung von Elfriede Nikodemus, Müllbeseitigungsaktion „Sauber bleiben“.

Elke Ferner vertritt das Saarland und die Landeshauptstadt im Deutschen Bundestag. Die Abgeordnete war von 1990 bis 1998 schon Mitglied des Parlaments. Danach wurde sie Staatsekretärin im Bundesverkehrsministerium, um ab 2002, zunächst mit dem Direktmandat des Wahlkreises 296, wieder in den Bundestag einzuziehen. Neben den für Saarbrücken und das Saarland wichtigen Themen des Strukturwandels, der Verbesserung der Infrastruktur und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit liegen ihre Schwerpunkte bei der Haushaltspoltik, der Umwelt- und Verkehrspolitik sowie der Frauenpolitik. Sie ist Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen.
Die SPD St. Arnual will sich stärker mit dem Rechtsextremismus befassen. Dieser sei spätestens seit der Aufdeckung der terroristischen „Zwickauer Zelle“ kein theoretisches Thema mehr, sondern müsse auch in der kommunalpolitischen Praxis eine Rolle spielen, hieß es bei der Mitgliederversammlung des Ortsvereins.
Die SPD strebt dazu ein örtliches Bündnis an, um auf Auswüchse aufmerksam zu machen. Der Kampf gegen Rechtsextremismus und -terrorismus könne nur durch „eine gemeinsame Politik der demokratischen Parteien“ erfolgreich sein, sagte Vorstandsmitglied Cemil Kirbayir. Der „braune Sumpf“ reicht nach Auffassung der SPD auf dem Weg des Internets bis in den Stadtteil hinein. Wachsamkeit und Aufklärung seien notwendig, um junge Menschen in St. Arnual zu schützen. Am Beispiel eines frei verfügbaren ausländerfeindlichen Hetzliedes wurden die Gefahren deutlich gemacht. Es sei unsäglich, dass private Handy-Videos von Fußballspielen aus Rechtsgründen direkt gesperrt würden, aber solche menschenverachtenden Inhalte über Google erreichbar seien, empörte sich der stellvertretende Vorsitzende Mirco Bertucci.
Mitgliederversammlung der SPD St. Arnual: Vorsitzender Burkhard Jellonnek zog eine positive Bilanz des zurückliegenden Jahres. Cemil Kirbayir (Kassierer) und Dorothea Kerner (Vertreterin der Jungsozialisten) wurden neu in den Ortsvereinsvorstand gewählt.

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